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Fotoausflug zum Technik Museum Speyer Teil 2

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Das Technik Museum Speyer (Quelle Wikipedia) befindet sich in der Nähe des Speyerer Stadtzentrums am Flugplatz Speyer. Es präsentiert auf einer Hallenfläche von 25.000 m² und 100.000 m² Freigelände eine große Anzahl zum Teil besonderer technischer Konstruktionen aus dem Fahrzeug- und Flugzeugbau. Des Weiteren befinden sich auf dem Museumsgelände das so genannte Marinehaus und ein Modellbaumuseum sowie ein IMAX-Dome-Filmtheater mit einer 24 m durchmessenden kuppelförmigen Leinwand (Projektionsfläche ca. 1000 m²). Im Forum des Museums können sich Besucher kostenlos über die Transporte einiger größerer Ausstellungsobjekte zum Technik Museum Speyer und zum Auto- und Technikmuseum Sinsheim informieren.

Das Hauptgebäude, die denkmalgeschützte Liller Halle, wurde 1913 in Lesquin bei Lille (Nordfrankreich) für die Firma Thomson in Houston (USA) erbaut. Während des Ersten Weltkrieges wurde die komplette Halle von deutschen Truppen demontiert und 1915 nach Speyer transportiert, wo sie als Produktionshalle für die Pfalz-Flugzeugwerke aufgebaut wurde. Nach dem Ersten Weltkrieg folgte bis 1930 eine Nutzung durch französischen Truppen. Von 1937 bis 1945 diente sie den Flugzeugwerken Saarpfalz als Werkstatt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude zur Panzerhalle für die Aufklärungspanzer eines französischen leichten Panzeraufklärungsregiments, dem traditionsreichen letzten Spahi-Regiment 1er Spahis, die das heutige Museumsgelände bis 1984 als Kaserne nutzten.

2008 wurde das Museum um eine Raumfahrthalle erweitert.

Getragen wird das Museum von einem gemeinnützigen Verein (Auto & Technik MUSEUM SINSHEIM e. V.) mit weltweit mehr als 2000 Mitgliedern. Direktor und Haupttriebfeder für den starken Ausbau des Museums ist der Unternehmer Hermann Layher, Sohn des Gründers Eberhard Layher.

Zu den Hauptattraktionen gehören unter anderem das größte in Serie gebaute propellergetriebene Flugzeug der Welt, die Antonow An-22, das U-Boot U 9 der Deutschen Marine und eine Boeing 747-230 D-ABYM der Lufthansa, deren Tragfläche begehbar ist. Von der auf einem 20 m hohen Gestell montierten 747 hat man einen guten Überblick über das Museumsgelände und die angrenzende Stadt Speyer. Fast alle Exponate können auch von innen besichtigt werden.

Seit dem 2. Oktober 2008 verfügt das Museum über eine Raumfahrthalle, die sich stilistisch am Weltraummuseum der NASA orientiert. Hauptattraktion der Ausstellung ist ein Prototyp der früheren sowjetisch-russischen Raumfähre Buran, die OK-GLI, mit der im Rahmen des Raumfährenprogramms der Sowjetunion in 24 Versuchsflügen das Flugverhalten in der Atmosphäre und die vollkommen ferngesteuerte Landung erprobt wurde. Das Shuttle erreichte Speyer am 11. April 2008 nach einem spektakulären und medienwirksamen Schiffstransport auf dem Rhein per Schubverband. Die Ausstellung Apollo and beyond zeigt die Entwicklung der Geschichte der bemannten Raumfahrt von den Anfängen in den frühen 1960er-Jahren bis zur Internationalen Raumstation (ISS). Neben originalen Raumanzügen, Triebwerken und Bauteilen sowie großen und kleinen Modellen werden auch Gegenstände und Memorabilia gezeigt, die aus dem All und vom Mond wieder mitgebracht wurden. Bebilderte Schautafeln in deutscher und englischer Sprache geben zusätzliche Informationen.